Roggenmischbrot

    Was wäre ein deutscher Foodblog ohne das deutscheste Essen schlecht hin? Jeder kennt es, jeder liebt es – zumindest in Deutschland – das Brot 😀 Mein Rezept für das Roggenmischbrot ist ein echtes Familienrezept was ich aber gerne mit euch teilen möchte 🙂 

    Zutaten:

    • 520 ml lauwarmes Wasser
    • 500 g Weizenmehl Type 405
    • 250 g Roggenmehl Type 997
    • 12 g frische Hefe
    • 1 EL Salz
    • 1 EL Zucker
    • 2 TL Brotgewürz

    1. Die Hefe und den Zucker mit dem lauwarmen Wasser vermengen.
    2. Die Mehle, Salz und Brotgewürz in eine Rührschüssel geben kurz durch mixen.
    3. Die flüssigen Zutaten aus Schritt 1 zu den trockenen Zutaten aus Schritt 2 geben. Im anschließenden Bild seht ihr wie das ganze dann vermengt aussehen sollte.
    Alle Zutaten zusammen in der Küchenmaschine
    1. Jetzt lassen wir das ganze von der Küchenmaschine auf niedrigster Stufe 15 Minuten kneten. Hierfür verwenden wir unsere heißgeliebte KitchenAid*. Aber den Teig für das Roggenmischbrot könnt ihr natürlich auch mit jeder anderen Küchenmaschine kneten 🙂
    2. Nach 15 Minuten auf der niedrigsten Stufe erhöhen wir jetzt auf die nächsthöhere Stufe und lassen den Teig 10 Minuten länger durchkneten. Nun sollte ein weicher Teig entstanden sein. Wie der ganze Teig aussehen sollte seht ihr auf dem nächsten Bild.
    Unser Teig während er geknetet wird
    1. Geschafft 🙂 Der Teig ist erstmal fertig. Jetzt müsst ihr den Teig in eine Schüssel mit Deckel geben. Hier unbedingt darauf achten, dass die Schüssel luftdicht verschlossen werden kann. Das ganze ist so besonders wichtig weil euch der Teig sonst austrocknet. Tipp: Alternativ könnt ihr auch ein Stück Frischhaltefolie über die Schüssel ziehen. So ist der Teig ebenfalls luftdicht verpackt und ihr verhindert das typische „aufploppen“ des Deckels. Damit ist gemeint, dass der Teig, durch die Hefe, in der Schüssel aufgeht und so mehr Platz einnimmt. Es entsteht Überdruck, welcher auf den Deckel drückt, so „ploppt“ dieser von alleine auf und schon ist die Schüssel nicht mehr luftdicht verschlossen :/
    2. Habt ihr den Teig gut verpackt könnt ihr diesen 24h Kaltstellen. Tipp: Wir stellen ihn dafür oft ins Treppenhaus, da es dort besonders kühl ist. So können wir uns Platz im Kühlschrank sparen 😀
    Fertiger Teig bevor er für 24 Stunden kalt gestellt wird

    Am nächsten Tag

    1. Jetzt heißt es Daumen drücken, dass alles gut geklappt hat und die Hefe ihre Arbeit gemacht hat. Doch ganz fertig ist sie noch nicht. Wir holen den Teig aus der Kühlung und lassen ihn nochmals mindestens 2h stehen bis er sich auf Raumtemperatur erwärmt hat.
    Unser Brotteig nachdem er 24 Stunden aufgegangen ist
    1. Anschließend müsst ihr die Arbeitsfläche mit reichlich Mehl bestreuen um den hoffentlich gut aufgegangenen Teig darauf abzulegen.
    2. Nun nehmen wir die äußeren Ecken und ziehen diese in die Mitte. Das machen wir mit allen vier Seiten. Jetzt drehen wir unser Brot auf die „schöne“ Seite und decken es mit einem Tuch für eine weiter Stunde ab.
    Fertig verzogener Teig und die schöne Seite nach oben 😉
    Abgedeckt 1ne Stunde ruhen lassen
    1. Und jetzt kommt auch endlich der Backofen zum Einsatz, diesen heizen wir auf 200°C Ober/Unterhitze vor. (Hinweis: Von beginn an den Gusstopf mit Deckel in den Ofen stellen, damit dieser schön an Temperatur gewinnt. Ich verwende hierfür einen Gusstopf.*)
    Topf beim aufheizen

    1. Sobald der Topf aufgeheizt ist nehmen wir den Topf aus dem Backofen und geben das Brot hinein. Wie das ganze aussehen sollte seht ihr im nächsten Bild.
    Unser Teig der auf das Backen wartet
    1. Nun wird das Roggenmischbrot 1h lang mit geschlossenem Deckel gebacken.
    2. Nach 1h nehmen wir den Deckel ab und backen das ganze nochmals ca. 15 – 20 Minuten bis die gewünschte Bräune erreicht ist. Dies kann auch länger als 20 min dauern.

    Schon ist das Brot fertig 🙂 So ich hoffe ihr seid gut mitgekommen und könnt euch das Brot jetzt schmecken lassen 🙂 Schreibt mir doch in die Kommentare, ob euch euer Brot gelungen ist.

    Wir lieben es ja besonders wenn es frisch aus dem Ofen kommt und noch schön warm ist.

    Hier könnt ihr das ganze noch als PDF Datei herunterladen:

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