Dubai

    Eine prachtvolle Stadt im Orient. <3

    Eine Reise nach Dubai. Für Max ein Traum der sich verwirklicht und für mich ein Abenteuer zu dem ich nicht nein sagen konnte 😉 Dubai stand eigentlich noch nie auf meiner Bucketlist. Ein paar Vorurteile über Land und Leute hatten mich leider immer begleitet. Kurze Hosen, figurbetonte Kleidung, all das könnte ich mir abschminken. Ein mulmiges Gefühl hatte ich also schon. Doch tatsächlich gehört Dubai zu den sichersten Städten der Welt. Max überzeugte mich letztendlich mit einem unschlagbaren Neueröffnungsangebot. In Dubai hatte nämlich gerade ein neues Hilton Garden Inn eröffnet. Für nur 650 € pro Person bekamen wir 7 Übernachtungen + Halbpension inkl. Hin- und Rückflug mit der Airline Emirates. Natürlich konnte er das Angebot nur finden, weil er schon längere Zeit von nichts anderem als Dubai sprach und immer auf der Suche nach einem Schnäppchen war. Da konnte dann auch ich nicht mehr nein sagen und gab dem ganzen eine Chance. Was hatte ich auch zu verlieren 🙂

    Meine Vorurteile hatten sich natürlich nicht bewahrheitet. Die ganzen Horrorgeschichten, die man teilweise hört beziehungsweise liest sind meiner Meinung nach Ausnahmefälle, welche auch in anderen Ländern geschehen. Tatsächlich bin ich auch einigen Touristen in kurzen Hosen oder Röcken begegnet. Selbiges hätte ich mich nicht getraut, allein schon aus Respekt gegenüber dem Land und den Leuten. So aber der Artikel soll sich ja mit Sightseeing beschäftigen. Also – was sollte man in Dubai gesehen haben, wenn es einen in eine solch prachtvolle Stadt verschlägt?

    die Stadt

    Am Beeindrucktesten ist natürlich die Stadt an sich. Eine Stadt aus dem Nichts inmitten der Wüste. Dubai war einst ein Fischerdorf und erlebte zusammen mit dem Ölboom im 20. Jahrhundert einen enormen Zuwachs, 2010 wurde der Bau des Burj Khalifa abgeschlossen, Dubai wurde zur beliebten Tourismusstadt. Faszinierend – wenn man in der Stadt von der unendlichen Wüste nur unweit von der Stadt entfernt nichts mitbekommt. Überall gibt es fließendes Wasser, überall wird man mit dem überragenden Luxus Dubais konfrontiert, hunderte von Autos von denen man nicht zu träumen wagt und das blühende Leben sind ein ständiger Begleiter auf den Wegen durch die Straßen von Dubai.

    Hier leben etwa 3,3 Millionen Menschen. Zum Vergleich, in den gesamten Vereinigten arabischen Emirate leben knapp 10 Millionen Einwohner. Diesen Aspekt alleine find ich unglaublich interessant, weshalb ich ihn hier auch erwähne. Das bedeutet ein Drittel der Gesamtbevölkerung des Landes lebt in Dubai. Beeindruckend ist auch, dass es in Dubai das weltweit größte Wasserspiel gibt, die Fountain Show an der Dubai Mall. Unglaublich – in einer Wüstenstadt das größte Wasserspiel weltweit. 

    Burj Khalifa

    Nicht zu vergessen ist aber auch das höchste Gebäude der Welt. Unfassbar – im Jahr 2009 wurde seine heutige Höhe von 828 Metern erreicht und im Jahr 2010 wurde das Bauprojekt fertiggestellt. Der Burj Khalifa hat 189 Stockwerke. Es ist schon ein gigantisches Gefühl wenn man auf der Aussichtsplattform steht und weiß man befindet sich gerade im höchsten Gebäude der Welt. Wir hatten ziemliches Glück mit dem Wetter. Tatsächlich hatten wir die meisten Tickets von Dubai im Voraus von zu Hause aus gebucht und hatten uns ehrlich gesagt recht wenig um das drumherum gesorgt.

    Zum Beispiel sollte man beim Kauf des Burj Khalifa Tickets darauf achten wann genau man den Turm besuchen möchte und mit wann meine ich die Tageszeit. Wir hatten uns für den Vormittag entschieden, da dort wohl am wenigstens auf der Aussichtsplattform los sein sollte. So konnten wir dem typischen Touristengedrängel aus dem Weg gehen. Nur was wir nicht bedacht hatten war das Wetter. Ein Einheimischer hat uns dann gesagt, dass wir unheimliches Glück haben – normalerweise ist es Vormittags immer recht neblig. Das bedeutet man ist auf dieser wundervollen, beeindruckenden Plattform und sieht letztendlich nichts. Das wäre schade gewesen und wir hätten uns sicherlich sehr geärgert. Gott sei Dank hatten wir keinen Nebel und eine schöne Sicht auf die Stadt im Orient.

    On Top konnten wir dem Touristengedrängel entkommen 😉 Manchmal soll man ja auch mal Glück im Leben haben 😀 Empfehlen würden wir also eine Tour am Mittag – hier ist auch noch nicht so viel los und die Wahrscheinlichkeit das die Aussicht aufgrund der Wetterverhältnisse eingeschränkt ist, ist auch eher gering 🙂 Die goldene Mitte macht´s also.

    So aber wieder zurück zur Besichtigung. Der Eingang zum Burj Khalifa befindet sich in der Dubai Mall. Diese ist riesig – also solltet ihr entweder dem Taxi Fahrer sagen, dass ihr direkt zum Eingang zum Burj Khalifa gefahren werden wollt oder euch einen Lageplan der Dubai Mail besorgen. Tatsächlich ist Taxi fahren in Dubai sehr günstig, weshalb ich mich fürs Taxi fahren entscheiden würde. In Dubai, wie man so schön sagt, kostet ein Liter Wasser mehr als ein Liter Sprit 😀

    Hat man den Eingang erreicht ist die ganze Besichtigung eigentlich ein interaktiver Erlebnispfad mit vielen tollen Fotospots, wie die weltbekannten Engelsflügel, einem Geschenkeshop und einigen Informationstafeln. Zu der Plattform gelangt man über einen Aufzug. In nur 55 Sekunden hat man mit dem Aufzug die Aussichtsplattform erreicht und kann die traumhafte Aussicht genießen. Selbst die Fahrt mit dem Aufzug ist ein Erlebnis für sich. Während der Fahrt sieht man sich ein Video über die Entstehung des Burj Khalifas an. 

    Zusammenfassend ist der Burj Khalifa für uns ein Must See wenn man die Stadt im Orient besucht. 

    Dubai Mall / Emirates Mall

    Ich würde gern mit der Dubai Mall beginnen. Man kann mit der Metro bis zur Dubai Mall fahren, was einen Besuch sehr vereinfacht. Hier gibt es sogar einen klimatisierten Weg über verschiedene Rollbänder, das kann man sich vorstellen wie an einem Flughafen, direkt bis zur Mall. Das Einkaufszentrum ist eines der größten Einkaufszentren der Welt. Die Mall weist eine Fläche von ganzen 350.000 Quadratmetern auf. Das ist schon beachtlich. Also wer hier nicht das findet wonach er sucht, macht irgendwas falsch. Die Mall ist mit super vielen Unterhaltungsmöglichkeiten ausgestattet, sodass es niemandem langweilig werden sollte – auch den Männern nicht 😉

    Max und ich gehen eigentlich nicht gerne im Urlaub shoppen. Wir denken unsere doch immer ziemlich kurze Zeit im Urlaub besser nutzen zu können als Läden, die es teilweise auch in Deutschland gibt zu besuchen. Zu kleinen Boutiquen und traditionellen Läden sagen wir jedoch nicht nein. Doch auch für Leute, zu denen shoppen nicht unbedingt zu den Lieblingsbeschäftigungen im Urlaub zählt ist die Dubai Mall allemal einen Abstecher wert. Hier gibt es mehr zu entdecken als den hundertsten H&M. In der Dubai Mall ist zum Beispiel ein echtes Dinosaurierskellet ausgestellt. Wer hätte das gedacht. In Dubai ist wohl alles in einer anderen Größendimension wie wir es von Deutschland kennen.

    Für Kinder fährt sogar ein Zug durch die Mall. Kinder und auch Erwachsene können sich auf der Eisfläche austoben, welche sich mitten in der Mall befindet. Außerdem befindet sich hier der Zugang zum Burj Khalifa, wie auch zu dem Dubai Aquarium. Das Aquarium weist einen der größten Wassertanks weltweit auf. Hier leben 33.000 Meeresbewohner und 85 verschiedene Arten, der Wassertank erstreckt sich über mehrere Etagen in der Dubai Mall. Auch dieser ist einen Besuch wert. Wobei wir empfehlen würden, diesen nur von außen zu besichtigen, da von Innen nicht gerade viel mehr zu sehen ist, als eh schon von außen. So spart man sich das Geld und hat trotzdem einen guten Blick auf das riesige Becken mit all seinen Bewohnern.

    Der oftmals mit angebotene Underwater Zoo ist unserer Meinung für Kinder super geeignet, aber für Erwachsene eher nicht so. Heißt seid ihr mit der Familie unterwegs und wollt einen besonderen Abstecher für die kleinen machen, eignet sich der Zoo sehr. Solltet ihr aber keine Kids an board haben, würden wir euch den Zoo nicht empfehlen, da dieser mehr einem großem Dehner ähnelt. 

    Die Emirates Mall ist mit ihrer Fläche genauso beeindruckend wie auch die Dubai Mall. anders als die Dubai Mall findet man in der Emirates Mall aber eine Skianlage. Ja richtig gelesen, hier kann man im Einkaufszentrum Ski oder auch Snowboard fahren. Die Malls haben hier ganz andere Ausmaße wie wir es aus Deutschland kennen. Selbst das KaDeWe in Berlin kann hier nicht mithalten. In Dubai lebt eben der Luxus. Für uns waren die Einkaufszentren auf jeden Fall einen Besuch wert. Für uns hätte ehrlich gesagt eine Mall auch genügt, da die Ausmaße zwar beim ersten Besuch extrem imposant und interessant sind, beim zweiten oder dritten Besuch hat man sich daran aber auch schon daran gewöhnt. Da der Burj Khalifa sowieso ein Muss bei jeder Dubai Reise ist, kann man hier gleich die Dubai Mall mitnehmen.

    Wichtig! Sobald man die Dubai Mall macht – bitte auch unbedingt die Fountain Show angucken. Diese beginnt immer abends. Bei der 30 minütigen Show handelt es sich um eine, wie der Name schon sagt, Brunnenshow. Wie soll man das am Besten beschreiben, am ehesten trifft es wohl ein mit Musik hinterlegtes Wasserspiel. Die Fontänen sind bis zu 140 Metern hoch. Die Show ist so unglaublich schön und etwas ganz besonderes. Es ist die größte Brunnenshow weltweit und wirklich sehr beeindruckend. Wir haben leider vorab von Deutschland aus eine Fahrt mit den Booten gebucht gehabt – das hätte es nicht gebraucht. Die Show ist von Land mindestens genauso schön. Auch hier kann man sich das Geld sparen und es lieber in eine andere Attraktion investieren 🙂

    Dubai Frame

    Der Dubai Frame. Ein von dem Architekten Fernando Donis geplantes Kunstwerk. Muss ich euch wahrscheinlich nicht extra erzählen, aber für die Englischfremden unter euch – Frame ist ein englisches Wort und bedeutet Rahmen. Das Kunstwerk stellt nämlich einen Bilderrahmen dar. Der Rahmen hat eine höhe von 150 Meter und eine Brücke von 93 Metern Länge. Er ist genau so positioniert, dass wenn man durch die eine Seite durchguckt old Dubai sieht und wenn man durch die andere Seite durchsieht, erblickt man das neue Dubai. Steht man auf der Aussichtsplattform oben auf dem Frame ist das sehr beeindruckend zu sehen. Die Unterschiede sind gravierend & stechen einem während dem Besuch in der Stadt garnicht so ins Auge. Wir sind mit der Bahn und anschließend mit dem Bus zum Dubai Frame gefahren – eine andere Möglichkeit wäre auch hier das Taxi. Ein Taxi haben wir dann zurück zu unserem Hotel genommen.

    Den Dubai Frame kann man entweder während dem Tag oder Abends machen. Wir entschieden uns für den späten Nachmittag – hier war es schon dunkel und der Dubai Frame erstrahlte in prachtvollen, immer wechselnden Farben und wir verpassten das Abendessen im Hotel nicht 😀 Also für uns die perfekte Zeit. Nach oben gelangt man auch hier mit einem Aufzug – oben angekommen erblickt man schon die tolle Aussicht. Hier ist alles interaktiv gestaltet. In Dubai weiß man wirklich die Touristen bei Laune zu halten.

    Man erhält viele Hintergrundinformationen über die architektonische Leistung und die Entstehung des Dubai Frames. Beachtlich was der Architekt hier geleistet hat. Macht man nun die ersten Schritte auf dem Dubai Frame, bemerkt man das sich der 25 Quadratmeter große Milchglas Boden verwandelt. Richtig! Er wird transparent. Also hier bitte alle mit Höhenangst aufpassen! 😀 Für uns war das ziemlich amüsant und wir begannen öfters auf und ab zu laufen und unser inneres Kind mal wieder rauszulassen. Wieder unten angelangt im Basisgebäude durchquert man noch ein Museum, das die Entwicklung Dubais von einem Fischerdorf zu einer Großstadt zeigt.

    Tipp von uns: um von außen ein Foto mit dem Dubai Frame zu machen solltet ihr unbedingt ein Weitwinkel objektiv mitnehmen – da es sonst nahezu unmöglich ist den ganzen Rahmen auf das Bild zu bekommen. Wir hatten in dem Urlaub leider noch keine gute Kamera und haben die Fotos mit dem Handy machen müssen. Das war garnicht so leicht. Wir lagen am Boden in der wirklichen Hintersten Ecke vor dem Absperrungszaun um den Frame irgendwie auf ein Bild zu bekommen 😀 Hier erwischten wir uns immer wieder dabei neidisch auf andere Besucher mit einem Weitwinkel objektiv zu blicken.

    Zusammenfassend heißt das, das der Dubai Frame allemal ein Besuch wert ist und irgendwie ist es auch ganz lustig gemacht – wo auf der Welt steht schon ein riesiger Bilderrahmen?

    die Wüste

    Jeder der in Dubai ist sollte natürlich auch einen Ausflug in die Wüste machen. Es gibt kaum ein besseres Gefühl als die Orte der Welt zu bereisen, an denen man erkennt wie unglaublich groß die Welt ist und wie klein man selber eigentlich ist. Und genau dieses Gefühl kann man in den Weiten der Wüste bekommen. Wir buchten zwei verschiedene Ausflüge. Der erste Ausflug war leider nicht so toll. Der Fahrer verspätete sich und dann verbrachten wir auch noch die ersten 2 Stunden an einem Touristensammelplatz an dem wir die verschiedensten Dinge kaufen sollten/konnten oder mit einem Aufpreis Quad fahren hätten können. Das war leider nicht in der Ausflugsbeschreibung mit aufgeführt, weswegen wir uns ziemlich abgezockt vorgekommen sind.

    Das Kamelreiten war in einem 2×2 großem „Käfig“, weshalb auch das ein ziemlicher Reinfall war. Wir wurden genau zweimal im Kreis herumgeführt und dann konnten wir auch schon wieder zum nächsten Punkt auf der Tagesordnung übergehen. Beim 4×4 Abenteuer durch die Wüste ist unser Wagen dann leider liegen geblieben und wir mussten warten bis der Fahrer Hilfe von einem Kollegen bekommen hat. In der Zwischenzeit konnten wir wenigstens Bilder bei Sonnenuntergang in der Wüste machen. Das war wiederum eigentlich ganz cool – denn alle anderen Touristen hielten an genau der gleichen Stelle um Fotos zu machen. Heißt für die anderen gab es keine Einzelfotos. Bei uns hingegen war weit und breit kein anderer zu sehen, weil wir die ganze Düne und die unendliche Wüste dahinter allein für uns hatten.

    Das angebotene Sandboarding ist ausgefallen, trotz mehrmaligem Hinweis darauf, da der Fahrer sein Board vergessen hatte. Eine Entschädigung dafür gab es nicht. Uns wurde angeboten nach Sonnenuntergang mit einem Board von einem Kollegen fahren zu können. Haben wir natürlich nicht gemacht – es war Stockduster und wir wären ganz alleine in der Wüste gewesen. Das versprochen authentische Abendessen war sehr touristisch und keinesfalls authentisch. Leider war der Ausflug alles in allem wirklich nicht gut – weswegen wir diesen auch nicht weiterempfehlen würden. Solltet ihr also ein dergleichen Ausflug bei viator.de finden bitte NICHT buchen.

    Da wir von Anfang an geplant hatten mehrere Touren in die Wüste zu machen, hatten wir glücklicherweise noch einen weiteren Ausflug vor uns. Dieser übertraf dann all unsere Erwartungen. Der Ausflugspreis beinhaltete dieses Mal eine Quadtour durch die Wüste – welche unglaublich cool war. Wir hatten eine Fläche größer als ein Fußballfeld mit großen Hügeln fast für uns alleine. Es waren noch genau drei weitere Gäste mit uns auf dem Feld, diese hatten aber sichtlich Angst vor den schnellen Quads, weshalb diese nur 10 Minuten unterwegs waren. Gebucht waren 45 Minuten – weswegen wir 35 Minuten die ganze Strecke für uns alleine hatten. Das war wirklich fantastisch. Ich empfehle jedem – TRAUT euch! es macht unheimlich Spaß und umkippen kann man mit dem Ding eh kaum. Das Beste Gefühl hierbei ist es mit Vollgas auf einen Hügel zuzufahren und abzuheben – Hier aber bitte – Festhalten! 😀

    Nach 45 Minuten reicht es dann aber auch, da das ständige Drücken mit dem Daumen auf den Gasknopf ganz schön anstrengend wird. Leider kann ich es nicht nachvollziehen wie die Ingenieure von einem Quad auf so etwas gekommen sind. Wäre es nicht viel einfacher mit einem Hebel, den ich wie bei einem Motorrad nur zu mir herziehen müsste? 

    Naja egal, danach ging es jedenfalls zum Sandboarden. Das hat uns wie vermutet auch sehr viel Spaß gemacht – doch es ist wirklich wie in allen Erzählungen – öfter wie 2-3x fährt eh keiner diese Hügel herunter. Es ist einfach so anstrengend mitten in der Wüste, bei der stechenden Sonne und dem heißen Sand (der Sand ist sehr heiß – bitte an passendes Schuhwerk denken!) samt dem Board immer wieder den Hügel hochzulaufen. Denn in der Wüste gibt es leider keinen Lift, wie es ihn in einem Skigebiet gibt.

    Danach ging es mit dem 4×4 Gefährt über Stock und Stein – diesmal ohne das unser Auto liegen geblieben ist und das Kamelreiten durfte natürlich auch nicht fehlen. Auch hier eine tolle Umsetzung. Wir ritten wirklich mindestens 30 Minuten durch die Wüste – was natürlich auch viel schöner war als in einem 2×2 großen „Käfig“. Als wäre das noch nicht genug, gab es für die, die Lust hatten ein nicht angekündigtes Fotoshootings in der Wüste auch noch on Top. Der Fahrer lies sich die Handys geben und sagte sogar Posen an. Was für uns gar nicht so schlecht war, da wir spontan immer ziemlich einfallslos sind. So haben wir wunderschöne Erinnerungsfotos in der Wüste von uns beiden zusammen bekommen. Das Abendessen in der Wüste hatten wir diesmal nicht dabei – das störte uns aber nicht weiter, da im Hotel ja ein leckeres und um einiges authentischeres Abendessen, als das des ersten Wüstenausfluges auf uns wartete.

    Den zweiten Ausflug buchten wir übrigens über das Portal gebucht. Hier waren wir mehr als zufrieden 🙂

    La Mer Beach

    Wenn man in Dubai einen Strandbesuch geplant hat sollte man unbedingt La Mer Beach in die Auswahl mit einbeziehen. Die Strandpromenade ist farbenfroh, der Sand ist fein und das Wasser ist fast schon zu warm für eine Abkühlung. Einem perfekten Strandtag steht also nichts im Weg.  Hier gibt es wirklich alles was das Herz begehrt, sogar viele Spielplätze für den Nachwuchs. Uns haben am besten die vielen kleinen Strandbars und Geschäfte am besten gefallen. Außerdem ist der Strand wirklich sauber gehalten. Alles schaut wie neu aus.

    Dubai liegt am persischen Golf, die durchschnittliche Wassertemperatur im September liegt hier bei etwa 27 °C. Auch ganzjährig ist die Wassertemperatur eigentlich immer über 20 °C, was wirklich warm ist. So schaffen es selbst so Kälteempfindliche Menschen, wie zum Beispiel ich, innerhalb weniger Sekunden ins Wasser 😀 Wichtig zu erwähnen ist zudem dass es am La Mer Beach nicht erlaubt ist in Badeklamotten außerhalb des Strandes herum zu laufen. Das macht aber nichts, da überall Umkleidekabine stehen an denen man sich super umziehen kann. Auch Duschen und WC´s stehen vor Ort zur Verfügung. Das einzigst schlechte am La Mer Beach ist, dass es hier Quallen gibt. Ich, Steffi hatte natürlich wieder das Glück und wurde als einzigste von den 50 Menschen im Meer von einer Qualle attackiert 😀

    Naja das alles war letztendlich halb so schlimm. Am Strand gibt es einen Lifeguard, der mich freundlich verarztet hat (was darin bestand mir Essigwasser (so roch es zumindest) auf die „Wunde“ zu sprühen). Mit Quallen muss man leider an jedem öffentlichen Strand in Dubai rechnen. An den Hotelstränden sind meistens Netze vorhanden, die die Quallen fern halten, aber an öffentlichen Stränden gibt es sowas nicht. Das stört aber nicht weiter, da die Quallen nicht lebensgefährlich sind und es nur leicht brennt. Solltet ihr doch Angst haben, bleibt einfach am Ufer und geniest das außergewöhnliche Flair von La Mer Beach – Das allein ist einen Besuch wert 🙂

    Empfehlung: Abends ist hier alles beleuchtet und der Tag lässt sich schön ausklingen.

    Dubai Marina

    Auch die Dubai Marina ist einen Besuch wert. Das Stadtteil ist voll mit architektonischen Highlights und einer atemberaubende Skyline, die von überwältigenden Wolkenkratzern geprägt ist. Auch Nachts kann sich diese Skyline mehr als sehen lassen. Hier gibt es viele kleine Cafés, einige Restaurants und noch mehr zu entdecken. Es gibt sogar eine Zipline mit der man durch die Skyline düsen kann. Wie der Name schon sagt, liegen hier auch sehr viele Boote an, welche man übrigens auch teilweise mieten kann. Für diejenigen die nicht wissen wohin mit ihrem vielen Geld 😀 

    Wir entschieden uns mit einem Taxiboot in Dubai Marina zu fahren – so hat man einen tollen Blick auf das Stadtviertel und muss nicht alles zu Fuß gehen. Da wir Nachmittags dorten waren, war es schon fast ein bisschen zu heiß um kilometerlange Spaziergänge hinter sich zu bringen, weshalb das Taxiboot die perfekte alternative war. In Dubai Marina ist auch die weltberühmte Palmeninsel zu finden, über dieser kann man mit dem Fallschirm aus einem Flugzeug abspringen – ein Ausblick wie kein zweiter. Aber natürlich auch ein Preis wie kein zweiter, weshalb wir das Erlebnis nicht mit genommen haben. In Dubai Marina kann man in der Shopping Mall die Zeit totschlagen, in der Stadt herumbummeln und die Architektur genießen oder auch am Strand liegen und einen entspannten Strandtag am Meer genießen. Hier ist alles geboten. Am Strand hat man auch einen schönen Blick auf das Berühmte Dubai Eye.

    old Dubai

    Das historische Viertel Al Fahidi war für uns schwer zu finden. Man muss dazu sagen, dass wir im Sommer in Dubai waren und es an guten Tagen gerade mal 38° hatte. Das bedeutet jede Sekunde ohne Klimaanlage war vor allem für Max die Hölle 😀

    Wir hatten uns für die Bahn entschieden – das war der Fehler. Wir hätten einfach ein Taxi nehmen sollen und uns direkt vor den Eingang fahren lassen sollen. Das gute am Sommer ist, dass man vor allem in solchen Locations, in denen die Attraktionen draußen zu finden sind, recht wenig los ist. Die meisten Touristen halten sich hier nämlich in den Räumen mit Klimaanlage auf und unternehmen zumindest Mittags keinen Ausflug unter knapp 40° in der Mittagssonne.

    Da ich nun wirklich nicht empfindlich bei sowas bin, machte es mir recht wenig aus, aber für Max war es schon sehr anstrengend, weshalb wir uns auch nicht allzu lang in Old Dubai aufgehalten haben. Obwohl ich dazu sagen muss, in Old Dubai gibt es einige Geschäfte, Cafés oder auch kleine Läden mit handgefertigten Waren zu besichtigen. Also eine Stunde würde ich trotz üblen Wetterbedingungen jedem empfehlen 🙂 Vor allem sind die Innenräume teils gut runtergekühlt, sodass man es hier schon länger aushalten kann 🙂

    Wenn man Al Fahidi erreicht fühlt man sich wie in eine andere Welt versetzt. Nicht umsonst wird es das historische Viertel von Dubai genannt. Hier kann man sehr gut dem Großstadtalltag entfliehen. Man findet traditionelle Produkte, authentische Küche und vieles mehr. Für uns war Al Fahidi allemal ein Ausflug wert und wir würden es jederzeit wieder besuchen. Hier kann man Geschichte erleben. Nur beim nächsten Mal vielleicht eher Abends. Deswegen bitte merken – der späte Abend oder der frühe Morgen eignen sich hier für einen Ausflug definitiv mehr!

    Metro

    Die Metro in Dubai wurde 2009 eröffnet. Seitdem sind die verschiedenen Stadtteile miteinander verbunden und die Straßen wurden entlastet. Die Metro war für uns in Dubai ein sehr beliebtes Verkehrsmittel. Besonders hat es uns gefallen das wirklich jede Metrostation genau gleich aufgebaut ist. Heißt wenn man eine Metrostation „verstanden“ hat, findet man sich auch in allen anderen zurecht. In Dubai gibt es allgemein nur zwei verschiedenen Linien. Einmal die rote und einmal die grüne Linie. Ein zurechtfinden ist hier also nicht allzu schwer. In Dubai sind die Gleise allesamt vom Wartesteig durch eine Glasscheibe getrennt, so können Unfälle vermieden werden. Das hat uns sehr gut gefallen, da, auch wenn es unwahrscheinlich ist, die Angst auf die Gleise zu fallen trotzdem immer ein bisschen vorhanden ist.

    Fährt eine Bahn ein öffnen sich die Schiebetüren in den Glaswänden, sobald diese zum Stillstand gekommen ist. Die Schiebetüren sind genau auf gleicher Höhe wie die Türen der Bahn, weshalb man problemlos einsteigen kann. Sogar auf den Böden sind Markierungen die die Einstiegszonen und die Ausstiegszonen kennzeichnen, sodass es hier nicht zu Gedrängel kommt. Alles ist hier bis ans Ende durchdacht und uns fällt wirklich nichts ein was man hier noch besser machen könnte 🙂 Lob an die Konstrukteure/Architekten/Ingenieure. Selbst die Auf- und Abstiege zu den Gleisen sind geregelt. Es gibt eine Rolltreppe, mit Treppe daneben um nach unten zu gelangen und auf der gegenüberliegenden Seite ist ebenfalls eine Rolltreppe und eine Treppe um nach oben zu kommen. So stehen sich auch die Fahrgäste, welche den Bahnhof verlassen beziehungsweise betreten möchten nicht im Weg

    Was auch toll ist, das es hier ein extra Frauenabteil gibt. In dieses Abteil dürfen die Männer nicht. Die Frauen dürfen aber ebenso in die gemeinsamen Abteile für die Allgemeinheit – also wenn ihr jetzt zu zweit mit eurem Partner in Dubai Metro fahren solltet, dürft ihr sehr wohl auch gemeinsam in einem Abteil fahren. Das Frauenabteil dient lediglich der Sicherheit der Frauen, welche beispielsweise alleine reisen und sich unter vielen Männern unwohl fühlen sollten.

    Fazit

    Eine Reise nach Dubai ist es allemal Wert. Dubai hat einen ganz eigenen Charme den man unbedingt mal erlebt haben sollte. Erzählt uns doch in den Kommentaren was ihr an Dubai besonders schön findet 🙂

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