KrKa Nationalpark

    Die KrKa ist ein Fluss der durch den KrKa Nationalpark fließt und den haben wir natürlich auch besucht 🙂 Er liegt direkt an der Küste von Kroatien und ist ein beliebtes Reiseziel unter den Touristen. Im Nationalpark gibt es 7 Wasserfälle die zum Besuchen einladen. Der größte Wasserfall ist der Skradinski Buk, er liegt im Süden des Parks. 

    das Wichtigste zuerst

    Wir entschlossen uns den Nationalpark mit dem Auto zu besuchen. Es gibt 3 verschiedene Stellen, die man anfahren kann um dort sein Auto parken kann. Letztendlich ist es aber unmöglich oder sagen wir mal extrem zeitaufwändig, anstrengend und vielleicht auch verrückt die Verbindungen zwischen den Nationalpark Sehenswürdigkeiten zu Fuß hinter sich zu bringen. Deswegen sollte man, sobald man den ganzen Park besichtigen möchte, ein Auto dabei haben oder sich im Park mit den dort angebotenen Transportmittel bewegen. Wir entschieden uns fürs Auto. Die oben gelegenen Parkplätze sind im Ticketpreis mit inbegriffen, der untergelegene Parkplatz ist gebührenpflichtig. Sollte man sich für die angebotenen Transportmittel im Park entscheiden muss das gut geplant werden. Als Verbindung der Parkhighlights stehen einem ein Boot oder aber auch ein Bus zur Verfügung. Das Boot kursiert ausschließlich von April – Oktober und der Bus ausschließlich in den Sommermonaten Juni, Juli, August und September.

    Da wir aber mit dem Auto unterwegs waren, wie vorhin schon erwähnt mussten wir als nächstes einen Parkplatz suchen. Wir haben unten direkt vor dem Eingang Skradin geparkt und haben anschließend vor Ort unsere Tickets gekauft. Hier sollte man auf jeden Fall sehr früh dran sein, da die Ticketschlange schnell ziemlich lang wird. Will man das Anstehen an der Ticketschlange allgemein vermeiden kann man die Tickets vorab auch online unter diesem link kaufen. Eine Preisliste über die verschiedenen Preise findet ihr hier. Die Preise sind auch hier Saisonabhängig, in der Nebensaison lässt sich in Kroatien allgemein eine Menge Geld sparen. Kinder unter 7 Jahren haben freien Eintritt und auch Studenten erhalten eine Ermäßigung. Den Ticketverkaufsstand kann man eigentlich nicht verfehlen – folgt man den Schildern läuft man an vielen kleinen Verkaufsständen entlang und wird direkt zum Ticketverkaufsstand hingeführt. Hat man noch Tickets ergattert muss man auf das Boot warten. Denn die Fahrt zum Nationalpark erfolgt über ein Boot. Das war auf jeden Fall toll mitzumachen und hat uns gefallen.

    Angekommen kann man sich für verschiedene Wege entscheiden. Wir machten uns auf direktem Weg zum Skradinski Buk.

    Tipp: Solltet ihr euch in Split, Zadar oder Skradin aufhalten, aber Lust auf einen Ausflug zum KrKa-Nationalpark haben, dann guckt doch mal hier rein:

    Split Zadar Skradin

    Die Tour von Skradin aus fanden wir besonders spannend, diese ist nämlich mit dem Fahrrad – echt cool 🙂 Also für die sportlichen unter euch, probiert diese doch mal aus und berichtet uns ;D Wir waren da ja etwas fauler unterwegs 😀

    Skradinski Buk

    Der Skradinski Buk ist der bekannteste Wasserfall des Nationalparks, denn an diesem Wasserfall ist es möglich sich in die Badeklamotten zu schmeißen und sich eine kleine Abkühlung zu gönnen. Das ist schon was tolles 🙂

    Schade ist nur, dass das so unglaublich viele Touristen anlockt. Viele organisierte Reisen finden hierhin statt, heißt von Einsamkeit kann hier nicht die Rede sein. Die Wiese am Ufer des Wasserfall ist platt getreten und eigentlich nicht mehr wirklich vorhanden, sodass man hier von der unberührten Natur eines Nationalparks nichts mehr bemerkt. Tatsächlich kommt es einem hier alles mehr wie in einem Freibad, als in einem Nationalpark vor. Das ist wirklich schade, denn die schöne Natur wird dadurch nach und nach zerstört. 

    Auch wir sind Baden gegangen, worauf wir nicht besonders stolz sind, denn wir wollen so etwas eigentlich gar nicht unterstützen. Wir finden es schade wenn so tolle Orte auf der Welt durch den Massentourismus zerstört werden. Aber man muss dazu sagen, wenn man den Eintritt bezahlt hat und vor dem Wasserfall steht will man einfach nichts anderes tun als sich die Klamotten runter zu reißen und hinein springen. Es war so ein grandioses Gefühl. Man muss es sich vorstellen – man schwimmt im kristallklarem Wasser und hört diesen riesigen Wasserfall plätschern, noch dazu ist das Wasser schön warm. Man sitzt in dem Wasser und sieht um sich herum diese wundervolle, atemberaubende Natur. Das war schon ein unglaubliches Gefühl.

    Ich denke man sollte nicht das Baden verbieten, sondern das Liegen auf der Wiese vor dem Wasserfall, denn das Baden lockt viele Touristen, birgt eine Einzigartigkeit und durch die Einnahmen kann der Park erhalten werden. Die Wiese dagegen lockt Badegäste, die den Nationalpark mit einem Freibad verwechseln. Die Essenstände, Eisverkäufer usw. tun dem zusätzlich nichts gutes.. ´:D

    weitere Stationen

    Nach dem Skradinski Buk sind wir eine Runde durch den unteren Teil im Nationalpark gelaufen. Dieser ging leider eher im Gänsemarsch voran, da man einer riesigen Menschenmasse unterwegs ist der man leider nicht entfliehen kann. Auch im KrKa-Nationalpark gibt es bestimmte Wege auf denen man laufen muss und diese man nicht verlassen darf. Das heißt man muss sich an den Gänsemarsch gewöhnen und die vielen Leute hinnehmen. Also ich muss ganz ehrlich sagen – das kann ich so niemanden empfehlen, das ist nicht wirklich angenehm.

    Anschließend kann man entweder im Nationalpark mit dem Boot direkt zu den höher gelegenen Wasserfällen fahren, das kostet aber extra, oder man kehrt zurück zu der Ausgangsposition und fährt mit dem eigenen Auto weiter nach oben. Mit dem Eintrittsticket kann man den ganzen Tag lang rein und raus. Wir haben die Variante mit dem Auto gewählt und sind zum Roski Slap hochgefahren. Der Weg dorthin ist sehr steil und der Spritverbrauch ziemlich hoch 😉 Leider war auch hier alles sehr touristisch, weshalb wir diese Auffahrt nicht empfehlen können. Hier noch lieber den unteren Gänsemarsch an der Skradinski Buk mitnehmen, bevor man 20 Minuten mit dem Auto weiter hochfährt und dann leider nur ein Restaurant vorfindet in dem man als Tourist wieder Geld lassen soll. Sicher ist das Restaurant, welches direkt am Wasserfall liegt, echt schön um eine Pause einzulegen und wenn man gerade eh was Essen wollte oder Hunger hat ist es sicherlich zu empfehlen. Hier kann man garantiert eine einzigartige Atmosphäre genießen. Für uns war es aber trotzdem zu touristisch und wir sind dann auch wieder in Richtung Unterkunft gefahren, anstatt den dritten und letzten Teil noch mitzunehmen. Unsere Stimmung war zudem nicht mehr allzu gut 😀

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