Almbachklamm

    Im Berchtesgadener Land gibt es viele Sehenswürdigkeiten, die man sich ansehen sollte. Wo man auch hinfährt gibt es etwas zu entdecken. Auf unserem Kurztrip ins Berchtesgadener Land stand vor allem der Königssee im Vordergrund. Leider konnten wir am ersten Tag nicht allzu viel am Königssee selber unternehmen, da wir die Bootstickets nicht rechtzeitig gekauft hatten. Somit mussten wir noch einen weiteren Tag warten um den eigentlich geplanten Ausflug zu unternehmen. Wir entschlossen uns entlang der Almbachklamm zu wandern. Sie liegt zwischen Berchtesgaden und Marktschellenberg.

    Der Parkplatz ist relativ leicht zu finden. Anschließend geht es zu Fuß weiter. Man sollte auf jeden Fall gute Wanderschuhe im Gepäck haben, da der Boden teilweise ein wenig rutschig sein kann. Ansonsten ist die Klamm relativ gut zu laufen. Man muss hier mit keinen allzu großen Herausforderungen rechnen.

    Gleich zu Beginn bietet sich der Blick auf die erste Sehenswürdigkeit. Seit 1683 steht hier eine Kugelmühle und sie ist sogar noch in Betrieb. Der Anblick ist echt einzigartig, denn die Kugelmühle ist die letzte in Deutschland noch betriebene ihrer Art. Hier werden aus Steinen Kugeln geformt. Im Gasthaus können diese Kugeln dann erworben werden 🙂

    Anschließend läuft man weiter bis zu dem Kassenhäuschen. Hier kauft das Eintrittsticket. Der Eintritt für einen Erwachsenen kostet 6,00 €. Der Preis ist absolut angemessen, für das was einem in der Klamm geboten wird. Außerdem werden mit dem Erlös Instandhaltungsmaßnahmen finanziert. Die Almbachklamm wird damit also am Leben gehalten 🙂

    Die Klamm

    Nun beginnt die eigentliche Klamm. Es geht über viele Treppen und Brücken hindurch durch das Naturwunder 🙂 Auf dem gesamten Weg sind Informationstafeln über die Klamm, deren Tierwelt und deren Pflanzenwelt zu finden. Die Klamm führt immer weiter hinauf bis zum Sulzer Wasserfall. Dieser hat uns besonders gut gefallen, weshalb wir hier auch einen längeren Stopp eingelegt haben. Der Wasserfall ist 114 meter hoch. Hier ist auch ein wunderbarer Fotospot 🙂 Bis zum Wasserfall läuft man in etwa 45 Minuten.

    Nachdem Sulzer Wasserfall wird die Almbachklamm ein wenig schmaler und der Weg verläuft weiter bis hin zur Theresienklause. Die Klause wurde 1836 fertig gestellt. Bis man die Klause erreicht hat ist man weitere 45 Minuten unterwegs. Nach der Theresienklause kann man noch ein bisschen weiter gehen bis man an eine Abzweigung gelangt. An dieser muss man sich jetzt entschieden ob man wieder zurück in die Klamm gehen möchte oder ob man den Wanderweg weiter bis hin zur Wallfahrtskirche läuft. Die Wallfahrtskirche liegt in Ettenberg. Bis nach Ettenberg läuft man eine Gesamtzeit von circa 2 Stunden und 30 Minuten, also eine weitere Stunde von der Klause aus.

    Von der Kirche aus sind es dann noch 45 weitere Minuten bis man wieder die Kugelmühle erreicht hat und somit wieder am Parkplatz angelangt ist 🙂

    Gesamt ist man also 3 Stunden und 15 Minuten unterwegs 🙂 Wir haben die Wanderung sehr genossen und finden vor allem die Klamm ist sehr zu empfehlen.

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